Als wir 7-PDF Printer entwickelten war er zu dieser Zeit noch nicht dafür ausgelegt als Netzwerkdrucker zu arbeiten. Das Setup konnte umfangreich angepasst und vollständig automatisiert werden. Dies ermöglichte den einfachen Rollout der Software in einer Netzwerkumgebung zur Installation des Printers auf vielen Computern. Mit der steigenden Anzahl an Anfragen den PDF Drucker auch als Netzwerkdrucker einsetzen zu können, suchten wir nach einer entsprechenden Möglichkeit hierfür. Diese Dokumentation ist entstanden um Ihnen zu helfen den PDF Drucker als Netzwerkdrucker einzurichten und produktiv zu nutzen. Es ist eine manuelle Anleitung die es Ihnen ermöglichen den PDF Drucker damit höchst flexibel auf Ihre Anforderung und Infrastruktur hin anzupassen. Durch die manuelle Konfiguration ist es beispielsweise möglich, erzeugte PDF-Dateien über den Drucker direkt in die Userverzeichnisse der Netzwerkanwender umzuleiten.
Zudem bietet die manuelle Konfiguration die Flexibilität den PDF Drucker ideal auch auf Citrix-Servern abzustimmen!
Die Konfiguration des PDF Druckers als Netzwerkdrucker einzurichten ist ein wenig technisch, und es müssen einige wichtige Druckereinstellungen vorgenommen werden. Wenn Sie den Drucker als Netzwerkdrucker betreiben, so sollte der Netzwerkuser bzw. Anwender zu allererst keinerlei Dialoge zur Eingabe eines Speicherpfades oder zum Setzen von Optionen erhalten. All dies muss in der global.ini Konfigurationsdatei festgelegt werden.

Lassen Sie uns nun damit anfangen den Drucker als Netzwerkdrucker einzurichten.
1. Führen Sie die Installation des PDF Druckers ganz normal durch, sodass danach ein neuer virtueller PDF Drucker unter der Bezeichnung "7-PDF Printer" zur Verfügung steht.
2. Geben Sie danach den PDF Drucker ganz normal als Netzwerkdrucker frei, wie Sie es auch mit einem anderen Drucker machen würden. Wie dies geht, werden wir an dieser Stelle nicht erklären vielmehr setzen wir das nötige Wissen hierfür einmal voraus. Wenn der Drucker freigegeben wurde, sollten Anwender sich mit dem Drucker verbinden und Druckjobs absetzen können. Manchmal haben Anwender kein Benutzerprofil auf dem System auf dem der Drucker freigegeben wurde. Wir müssen in diesem Falle die Personalifizierung des Druckers deaktivieren, sodass der PDF Erzeugungsprozess auch hier funktioniert. Die nachfolgenden Schritte beschreiben wie dies zu bewerkstelligen ist.
3. Das Abschalten der Personalifizierung eines Anwenders der Druckjobs absetzt, kann durch Setzen eines Wertes in der Registry erreicht werden. Wechseln Sie hierfür auf dem System auf dem der PDF Drucker geshared wurde in der Registry zu folgendem Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\Printers\7-PDF Printer
Fügen Sie nun einen Stringwert mit dem Namen Disable Impersonation mit dem Wert 1 hinzu.
4. Wenn der Personalifizierung für den Drucker deaktiviert wurde so wird nun der Drucker im Benutzerkontext des Spooler Services ausgeführt. Das ist normalerweise der Kontext "Lokales System". Es ist zudem notwendig die Einstellungswerte für die "Spezialverzeichnisse" zu überschreiben die im PDF-Erzeugungsprozess verwendet werden. Um dies zu tun müssen fünf optionale Registry Settings angelegt werden:
"Application Data"="C:\PDF Printer\Application Data"
"Common Application Data"="C:\PDF Printer\Common Application Data"
"Local Application Data"="C:\PDF Printer\Local Application Data"
"LogFolder"="C:\PDF Printer\Log"
"TempFolder"="C:\PDF Printer\Temp"

5. Erzeugen Sie die Verzeichnisse die Sie in der Registry spezifiziert haben.
6. Erzeugen Sie ein weiteres Verzeichnis Output unter C:\PDF Printer\Output, es wird die Verzeichnisstruktur und die erzeugten PDF-Dateien der Netzwerkanwender enthalten die den PDF-Netzwerkdrucker benutzten.
7. Erzeugen Sie eine global.ini Konfigurationsdatei im Verzeichnis C:\PDF Printer\Common Application Data\PDF Writer\7-PDF Printer
8. Als Beispiel können Sie folgende Konfigurationszeilen für die global.ini verwenden.
Das Hinzufügen von Datum, Zeit und dem Dokumentnamen hilft dabei das erzeugte PDF-Dokumente nicht versehentlich überschrieben werden. Das <docusername> steht für den Namen des Anwenders der den Druckjob an den Spooler gesendet hat. Das ist üblicherweise der Netzwerkname des Anwenders. In einer Domäne kann diese Information dazu verwendet werden für jeden Anwender einen entsprechenden Ordner anzugeben in dem Dokumente nur vom Anwender selbst erzeugt werden können.
Das war's!